Header image

Lärm im Park am Inselwall

Beschreibung

Wir wohnen an der Pestalozzistr. (Okerseite gegenüber vom Park Inselwall) und haben direkten Blick auf die Uferseite vom Park und die dahinter stehenden Büsche.

Leider muss ich mich an Sie wenden, weil die Nutzung des Parks inzwischen einen unerträglichen Zustand erreicht hat und zunehmend von Jahr zu Jahr schlimmer geworden ist. Am Sonntag (22.04.2018) war der bisherige Höhepunkt der Lärmbelästigung und Verunreinigung.

Es begann mit einer größeren Gruppe, die immer lauter getrommelt hat. Irgendwann kam die Polizei, das Trommeln hörte danach auf und begann etwas später, als die Polizei wieder weg war, an einer anderen Stelle im Park (am Springbrunnen) erneut.

Kurz danach wurde Musik von einer anderen Gruppe extrem laut abgespielt. Es war so laut, dass man nicht mehr in normaler Lautstärke auf dem Balkon miteinander reden konnte. Anrufe bei der Polizei blieben erfolglos und endeten mit der Aussage, dass die Stadt für die Ordnung in den Parks zuständig sei. Nun ja, die Stadt hatte ich bereits mehrfach über das Portal darauf hingewiesen. Es kam immer eine freundliche Antwort, dass man sich bei mir für die Informationen bedanke und mein Anliegen an die zuständige Abteilung weiter geleitet habe. Danach kam nichts mehr und es änderte sich auch nichts an der sich weiter verschlechternden Situation.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass die Büsche im Park (direkter Sichtkontakt von der Häuserseite) für die Verrichtung jeglicher Notdurft genutzt werden. Das geht teilweise sogar so weit, dass vom Uferrand in die Oker uriniert wird. Am Montag müssen dann die Mitarbeiter, ich nehme an vom Grünamt, den Müll auf dem Rasen entfernen und auch die Büsche vom Müll befreien. Aus meiner Sicht ist diese Arbeit unzumutbar, Hochachtung vor der Leistung der Mitarbeiter.

Es ist an der Zeit, zu handeln, damit der unerträgliche Zustand beseitigt wird. Ich bin auch nicht der einzige, der sehr unzufrieden über diese Entwicklung ist. Viele Anwohner der Pestalozzistr. sind ebenfalls sehr unzufrieden und fühlen sich massiv belästigt.
Auch die Parks in Braunschweig gehören zum (Nah)Erholungsbereich, nicht nur die Randlagen Braunschweigs. In anderen Parks von Braunschweig scheint es nicht sehr viel anders zu sein.

Wir haben nichts gegen die Nutzung des Parks für Spiele und Beisammensein. Das ist normal, aber u.a. Trommeln und laute Musik sind nicht zumutbar und bedeuten eine extreme Lärmbelästigung. In anderen größeren Städten gibt es Ordnungshüter, die die normale Nutzung/Ordnung durchsetzen, in Braunschweig wohl leider nicht.

Ich bin gespannt, welche Maßnahmen Sie einleiten werden und bedanke mich bei Ihnen bereits jetzt für Ihr Engagement.

Vorgeschlagene Maßnahmen

Einsatz von Ordnungshütern mit entsprechenden Rechten und Befugnissen. Hinweisschilder oder Verbotsschilder werden leider nichts bewirken.

Ein Kommentar zu “Lärm im Park am Inselwall

  1. Ich kann das geschilderte Szenario als ebenfalls leidgeprüfte Anwohnerin nur bestätigen. In den Sommermonaten herrscht hier vor allem am Wochenende ein lärmendes Durcheinander aus Privatparties mit elektrisch verstärkter Musik, wummernen Bässen, manchmal mehrere Beschallungsquellen gleichzeitig (Reggae, Schlager, Techno, Drum & Bass, Karaoke, Punk, …) gerne auch weit jenseits von 22 Uhr. Es gab schon eine Technoparty ab Mitternacht und eine Trommelsession um 1.30 Uhr nachts. Ganz zu schweigen vom 10-tägigen Festival der Hoffnung das 2015 mit hauchdünnem Veranstaltungszelt von 10 bis 22 Uhr die Mitmenschen hoffnungslos überforderte. Ermöglicht wurde dies durch die Stadt Braunschweig die den Park vermietet hatte. 10 Tage hintereinander ganztägig – eine Zumutung für die Anwohner.

    Vorschlag für Maßnahmen: Verbot elektrisch verstärkter Musik und von Trommeln – meines Wissens gibt es das bereits – die fortwährende Duldung und mangelnde bzw. viel zu seltene Kontrolle seitens der Stadt setzt aber andere Botschaften in die Welt. Es spricht sich leider schnell rum, wo egoistisch und rücksichtsloses Lärmen geht und wo nicht. Beschallungsgeräte einkassieren zur Abholung am nächsten Tag auf der Polizeiwache. Deutliche Kommunikation seitens der Stadt im Sinne von „Krach kostet Kohle!“. Es gab letztes Jahr eine aufmunternde Presseinfo seitens der Stadt, das Grillen im Park ausdrücklich erlaubt sei. Was fehlte, war der Hinweis das die Grillpartys nicht in Lärm ausarten sollten. ….

    Mit Verständnisvollem Gewährenlassen und Tolerieren von Rücksichtslosigkeit kommen wir hier scheinbar nicht weiter. Auch wenn mans nur plätschern hört: die Pinkelei in die Oker ist wiederlich … für das andere fehlt es bei uns zum Glück an Büschen … Miterleben tu ich das inzwischen alles seit 5 Jahren ….

Kommentarfuntkion geschlossen.